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BaukunstBau-Lexikon 1881

Strebe, f., franz. décharge, jambe de foree, f., engl. strut, jede Stütze gegen schrägen Schub. Wenn sie A. von Holz gemacht wird, muß sie also selbst schräg stehen, und zwar möglichst genau in der Schubrichtung; vorzugsweise werden S. genannt: 1. die hölzerne Schrägstütze zwischen Balken u. Hängesäule, in Oesterreich Sprengband, franz. arbalétrier, engl. back, span. jabalcon, lat. canterius, s. d. Art. Dach und e in Fig. 1204 u. 1206, sowie d. Art. Hängewand, Hängewerk etc. — 2. Das Sturmband in einer Fachwand (s. d.). — 3. Gegensterbe, Fußstrede, Klammersparren, franz. ontrefiche, engl. strut, ital. chiave, lat. Capreolus, s. c in den angezogenen Figuren. — 4. f. d. Art. Strebeband. — B. Von Stein gefertigt erhält sie entbibliothek Heidelberg I weder die Gestalt eines steigenden Bogens u. heißt d Strebebogen, oder sie ist ein Strebepfeiler; s. d. betr.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 279Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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