FeedSturmband
BaukunstBau-Lexikon 1881

Sturmband, v., franz. guette, f., 1. auch Sturmbiege, Windstrebe, Schubbiege genannt, franz. poteau de charge, décharge, engl. prick-post, schräg stehende Säule im Fachwerk, meist unter 60° gegen die Horizontale od. noch steiler, selten flacher gestellt; s. d. Art. Band I. g. u. Fachwand. — 2. frz. contre-vent, s. d. Art. Sturmlatte. Sturmbock, m., frz. bélier, m., engl. battering ram, lat. bercellum, aries, 1. s. d. Art. Aries, Bock VIII., Mauerbrecher u. Widder. — 2. Eine Holzverbindung in Dächern mit hohem hölzernen Giebel u. in Bohlendächern; sie besteht aus schrägen Stielen und Schubbändern und dient zur Begegnung der Wirkung eines auf den Giebel gerichteten Sturmes.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 287Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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