FeedStuhl
BaukunstBau-Lexikon 1881

Stuhl, m., im allgemeinen s. v. w. Untersatz, s. z. B. Schienenstuhl; 1. das bekannte Sitzwerkzeug, frz. haise, engl. chair, carol; Mãße für einen S.: Sitzhöhg40—470m., Sitzbreite vorn 48 —58 em., hinten 43—50 cm., Sitztiefe Lehnenneigung mindestens 1m. auf 11 em. Höhe; über diese Mäße sowie über das Stuhlprofil s. übr. d. Art. Bankprofil u. Meuble. Neuerdings sind eine Menge Konstruktionen von Klappstühlen u. sonstigen veränderlichen Stühlen aufgetaucht. Wir nennen hier nur den Komfortklappstuhl, den Triumphstuhl, den verstellbaren Kinderstuhl etc. von E. A. Näther in Zeitz. — 2. s. v. w. Kirchstuhl, Beichtstuhl, Chorstuhl, Thron etc., in Westfalen s. v. w. Cancellen. — 3. Hier und da für Abtritt gebraucht. — 4. frz. ferme, engl. poop, s. v. w. Dachstuhl; man unterscheidet bekanntlich liegenden und stehenden S.; s. d. Art. Dach u. Dachstuhl. — 5. s. v. w. Säulenstuhl. — 6. s. v. w. Säule, Stiel. — 7. In Salzwerken s. v. w. / der ganzen Füllung des Werkes ⸗ 4 Kux = 48 Pfannen ⸗ 240 Zober 1920 Eimer Söle. — 8. s. v. w. Haspel. — 9. (Eisenb.) s. v. w. Schienenstuhl. — 10. (Masch.) s. v. w. Lager, Träger.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 287Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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