Schienenunterlage, k. (Eisenb.). Steinunterlagen unter die Schienen, seien sie nun fortlaufend (als Langschwellen) oder in Form von Klötzen gestaltet, sollte man nur dann anwenden, wenn ihr Bettungsmaterial den gewachsenen Boden erreicht; bei aufgeschüttetem Boden nur dann, wenn die Bahn 5 Jahre lang befahren ist. Jedenfalls sind die hölzernen Schwellen bis jetzt noch als die besten bekannt. Fast allgemein benutzt man jetzt die Querschwellen, auf deren jeder ein gußeiserner Schienenstuhl, frz. cOussinet, chair, engl. chair, eradle, sitzt. Langschwellen sind wenig in Gebrauch. Beide Systeme erfordern häufig Reparaturen u. kosten ungemein viel Holz. Man hat daher viel Versuche gemacht, dieselben durch Schienenblöcke von Stein, durch Terrasinschwellen, durch Schienenträger, frz. Pporte-rail, von Eisen in den verschiedensten Formen zu ersetzen. Vgl. hierüber die betr. Spezialliteratur. An die Swöscheien sollen die nächsten Mittelschwellen so nahe gelegt werden, daß nur nochder nöthige Raum zum Unterstopfen bleibt. Sthienenwalzwerhk, n., s. Walzwerk. . Schienenweg, m., Schienenbahn, f., franz. Hhemin m. Irails, engl. tram-road, tram-way, rail-road, track-way, Is.v. w. Eisenbahn, aber auch jede in ähnlicher Weise, z. B. Ivon Holzschienen, hergestellte Bahn, letztere namentlich rauf sumpfigen Baustellen zweckmäßig. n Schienhaken, m., ungefähr 1½½m. langer Haken beim r Balggebläse, woran man unten den Schemel, oben den Hängehaken des oberen Balgbretes befestigt. tSchienzange, f. (Eisenw.), zum Halten u. Regieren des Stabeisens beim Schmieden dienende Zange. Schierhammer, m. (Hütt.), zum Ebenen der Beulen an den Messingschalen dienender, vom Wasser getriebener, 7½ Eg. schwerer Hammer mit glatter, verstählter Bahn. Stpierholz, n. (Forstw.), glattes Holz ohne Knorren u. Auswüchse.