Terrasse, kf., frz. terrasse, engl. terrace, ital. rialto, span. terrado, lat. terragium, terracia, f., terrale, n., eigentlich Erderhöhung, durch eine Böschung oder Futtermauer gehalten, also Perron, doch auch, obgleich fälschlich, für Plattform gebraucht: s. auch Bank II. 3.; über T.n von Asphalt s. Asphalt III. — 2. T. eines kasemattirten Werkes, s. v. w. Plattform. — 3. (Bildh.) terrasse, franz., heißen auch fehlerhafte Stellen im Marmor, Risse etc.; sie verhindern eine schöne Politur. Derrassenbatterie, k., s. Batterie.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 321Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei