verhauen, trf. Z., 1. zurechthauen, behauen. Man verhaut z. B.Ziegelsteine, um ihnen zur Gewölbmauerung die nöthige Keilform zu geben. — 2. Hüten muß sich der Maurer vor dem sogen. Verhauen, d. h. falsch Behauen oder Zerschlagen der Steine beim Behauen, woran zwar manchmal der Stein selbst, nur zu oft aber Ungeschicklichkeit schuld ist.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 419Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei