Wasserschluß, w., frz. oloture f. à eau, engl. waterclosing, watercloset, Wassersperre, luftdichter Verschluß eines Kanals, einer Röhre od. eines Ventils durch Wasser. Je einfacher ein solcher Verschluß ist, desto zuverlässiger wird er seine Funktion erfüllen. Wir geben einige der einfachsten Konstruktionen, und zwar Fig. 3512 im Lauf einer Leitung; Fig. 3513 am Zuß einer lothrechten Leitung, z. B. da, wo eine Abtrittsschlotte od. eine Gußsteinröhre in die Grube mündet und man üble Gase vom Eintritt in das Rohr abhalten will; Fig. 3514 für Gußsteine, Schleusenmündungen, Rinnsteine etc.; Fig. 3515in thönernen od. gußeisernen Rohrleitungen; Weiteres s. in d. betr. Art.; Fig. 3516 zeigt einen Rinnsteinschluß mit beweglicher Kugel y, welcher infolge des Gewichts dieser Kugel eine gewisse Wassermenge anstaut; bei dadurch bewirk-Senkung der Schale x rollt die Kugel vor, das Gegengewicht wird leichter u. die Schale bleibtoffen, bis sie leer ist. 3511. Doppelt wirkende Wassersäulenmaschine. Verstopfen ist also nicht möglich. Die Kombinirung mehrerer Verschlüsse macht sich oft nöthig, z. B. bei Ab-Fig. 3514. tritten;, zudem werden auch durch die Handhabungseinrichtungen die Apparate etwas komplizirter und tauchen Sbibliothe Heidelberg IDF ziemlich oft neue solche Apparate auf. Die wesentlichsten davon sind erwähnt in den Art. Goßstein, Abtritt etc.