Weihekreuz, n., frz. eroix f. de consécration, engl. Consecration-eross, lat. crux signata. Diefe auch in der römisch-katholischen Kirche gleichschenkeligen, eiwa einem Malteserkreuz ähnlichen Kreuze, meist von einer Kreislinie umschlossen, werden zum Zeichen der Weihe an die Kirchwände gemalt, eingehauen in die Altarplatten etc. Am Tag der Kirchweih werden vor ihnen Wandleuchter aufgehängt; s. Fig. 220.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 470Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei