Wetterdach, v., frz. abri, auvent, rejet, m., toit de defense, engl. oriel, shelter, lat. testudo, über einem Ackergeräthschuppen oder vor dem Eingang in ein Gebäude etc. zum Schutz angebrachtes leichtes Dach, häufig nur von Bretern; auf Säulen ruhend wird es zum Schauer (. d.); an ein Haus gelehnt als Abdach oder Anwurf heißt es franz. appentis, engl. pentice, lean-to, s. auch d. Art. Schalldach.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 476Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei