Würfel, m., 1. frz. oube, bexaèdre, m., engl. cube, hexaedron, lat. oubus, durchaus rechtwinkliger Körper irg (1175). Fig. 3549. Aus Laach (1156). mit 6 ebenen Flächen, die alle unter sich gleiche Quadrate sind; er hat 8 Ecken und 12 Kanten von gleicher Größe. Der Kubus oder W. mit der Kante von der Länge 1, 3.B. 1 Zoll, 1 wm., dient zu Ausmessung des Rauminhaltes anderer Körper und heißt dann bezüglich Kubikzoll, Kubikmeter etc. Ist die Kante eines W. a Meter groß, so ist der während seine Oberfläche 64a² ꝗm beträgt. — 2. (Arithm.), . v. w. dritte Potenz oder Kubikzahl. Der W. einer Zahl st die Zahl aα od. a5, so ist der W. von 2-8. Tafeln, welche die W. der auf einander folgenden Zahlen angeben, heißen Kubiktafeln; die größere Logarithmentafel von Vega iglit / mothes 188456d4/0500 ek Heidelberg LOOFC giebt deren unter dem Abschnitt „Potenzentafel“, s. auch d. Art. Kubus, Hexaeder II., Krystallographie. Der würfelmeter, Würfelzoll etc. gelten als Einheiten für die Kubikmäße (s. d. u. Maß). — 3. W., franz. dé, engl. die, dado, ital. dado, quadro, tronco, das mittelste, einen Würfel bildende Stück am Säulenstuhl. Vgl. Astragal, Indisch. WMürfelbau, m. (Bergb.), s. d. Art. Grubenbau.