FeedZahnfries
AllerleiBau-Lexikon 1881

Zahnfries, richt. Zackenfries, auch deutsches Band gen., meist aus stromweise gestellten Backsteinen, frz. briques Zuhnhobel, m., frz. rabot m. A dents, engl. toothingplane, s. d. Art. Hobel, dient beim Fournieren zum Rauhen, Zahnen, frz. bretter, bretteler, engl. to scratch, to dent, der zu leimenden Flächen, wird auch beim Glätten sehr harter, widerjähriger und knotiger Holzarten vor dem Abschlichten gebraucht. Er hatein an der Seite, welche die Schärfe bildet, gerieft gehauenes Eisen, Zahnhoheleisen, frz. fer dentelé, bretté, engl. toothing-iron, wodurch an der Schneide bei dem Anschleifen feine Zähne entstehen; das Eisen steht sehr steil, daher sprengt es bei gemaserten Hölzern um so kleinere Theile aus, nimmt also keine Späne, sondern verwandelt das Holz in Pulver. Bahnlücke, k. (Forml.), s. im Art. Zahnschnitt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 496Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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