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Sitten & ModeBau-Lexikon 1881

Zopf, m., Lidt queue, f., I. franz. pointe, engl. top, Pflanzenß stengel spitze, Stammspit 3e. — 2. franz. tresse, n Lochis, engl. guilloche, auch Kettenzug genannt, ein Ornament in Form eines Flechtwerkes, dient häufig als der Kirche San Agostino zu Lima. Zu Art. Zopfstil. ne Gliedbesetzung, s. d. Art. Glied F.; kann auf sehr verschieer dene Weise angewendet werden. Wir geben in Fig. 3608 n bis 3612 die Konstruktionsunter lagen für fünf verschiedene ls Anordnungsweisen; aus Fig. 3613 aber läßt sich die R plastische Ausbildung erkennen, die man dieser Verzierung zu geben hat, welche schon im griechischen und römischen 8 Stil, in letzterem ziemlich häufig, seltener im romanischen, im gothischen Stil sehr selten vorkommt, in der Rena issance in wiederum eine sehr große Rolle spielt. ne zöpfen, trs. 3., franz. épointer, engl. to top a timber, einen Stamm zöpfen heißt, das dünne Zopfende, sowe zimmermännisch unbrauchbar ist, abschneiden.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 519Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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