Giglio, das Igilium oder Aegilium der Römer, eine 15 km westlich von der Halbinsel Argentario im Tyrrhenischen Meere gelegene und zur ital. Provinz Grosseto gehörende Insel, mißt von NW. nach SO. 8 km, steigt bis zu 496 mauf, ist fruchtbar und hat berühmte Granitbrüche. Sie hat (1881) 2114 E., meist an der Ostküste im Orte G., mit Resten röm. Prachtbauten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 36Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei