Giglioli (Enrico Hillyer), ital. Naturforscher, zgeb. 13. Juni 1845 in London, wo seine Eltern inolge der Ereignisse von w1830 in der Verbannung lebten, erhielt seine Vorbildung in Genua und Pavig und ging dann nach London, wo er in der Royal School of mines dem Studium der Naturwissenschaften oblag. Später setzte er seine Studien in Pavig fort, und wurde 1864 zum Professor der Naturgeschichte am Institut Leardi in Casal Monferrato ernannt. Im J. 1865 machte er auf der Korvette Magenta eine wissenschaftliche Reise. Nach drei Jahren heimgekehrt, erhielt er eine Anstellung am naturgeschichtlichen Museum in Florenz, und wurde 1871 außerord., 1874 ord. Professor der Naturwissenschaften am Istituto di Studi superiori daselbst, wo er seitdem wirkt. Unter seinen sehr zahlreichen Arbeiten sind die bedeutendsten: Vote intorno alla fauna vertebrata dell'ꝰ oceano Flor. 1870), 1ITasmanianiv (Flor. 1871), Studii 187²2), I viaggi di Odoardo Beccaris (Flor. 187²) oologia della Magenta: ICetaceio (Reap. 187⁴½, „Ricerche intorno alla distribuzione geografica dei vertebrativ (Rom 1875), Relazione del viaggio intorno al globo della pirocorvetta Magenta (Mail. 1876), «Lconografia dell' avifauna ifalicap (Prato 1880 fg.), La scoperta di una fauna abissale nel mediterraneoo (Rom 1882).