Haarnadeln (frz. épingles à friser, épingles à cheveux; engl. hair-pins), die zum Festhalten der Haarflechten dienenden Nadeln; sie werden durch Handarbeit oder mittels einfacher Maschinen aus Stahl⸗ oder Eisendraht hergestellt, welcher in entsprechend lange Stücke geschnitten, an beiden Enden mit stumpfen Spitzen versehen und in der Mitte gebogen wird. Eine Verbesserung sind die aus doppelt zusammengedrehtem Draht verfertigten H., welche durch ihre schraubenartigen Windungen fester im Haar stecken.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 678Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei