Harzöl, folgt, während als Rückstand Pech verbleibt. Von 100 dunklem amerikanischen Harz erhält man 2—3 Essenz, 32—34 dickes Ol, 38 —40 dünnes Sl und 12—14 Pech. Das dicke Ol wird in Verbindung mit Kalk vorzugsweise als Wagenschmiere gebraucht, das dünne dient als Schmiermittel für Maschinen. Für letztern Zweck ist das Ol einer Raffination zu unterwerfen, weil es noch unzersetztes Harz und andere fremde Bestandteile enthält. Zu diesem Behufe wird das Öl mit 3 Proz. seines Gewichts rauchender Schwefelsäure oder 8 Proz. Vitriolöl durch anhaltendes Rühren innig gemischt und darauf mit Wasser so lange gewaschen, bis die Säure entfernt ist, worauf es mit seinem gleichen Gewicht Wasser, dem, zur Bindung von noch etwa vorhandener Säure, Soda oder Kalkhydrat beigemischt ist, der Destillation unterworfen wird. Das so gereinigte H. ist ganz hellgelb gefärbt und zeigt keine Fluoreszenz mehr. Vgl. B. Hoffmann, «Die Fabrikation der Harzprodukten (Pancsowa 1872).