Liverpool, nach London die größte Handelsstadt Großbritanniens, der Bevölkerung nach die zweite Stadt Englands, Parlamentsborough, Municipal- und Marktstadt in der Grafschaft Lancaster, am rechten Ufer des schiffbaren und hier 1040 engl. Hards (950 m) breiten, aber oberhalb buchtartig sich erweiternden Mersey, unweit von dessen Ausfluß in die Irische See, steigt, umgeben von Landhäusern, allmählich an dem sanften Abhange eines Sandsteinhügels empor. Die Stadt zählte mit der Bevölkerung der aus Dörfern zu Vorstädten gewordenen und mit ihr verbundenen Orte und den zum Hafen gehörigen Seeleuten 1851 bereits 375955, 1881 aber 552508 E. (von denen ein Fünftel Katholiken), die vorzüglich von Handel und Schiffahrt leben, aber auch Gewerbe aller Art betreiben. Es bestehen Schiffswerften, Uhren- und Chronometerfabriken, Reepschlägereien, Segelmachereien, Eisen⸗ und Messinggießereien, Anker- und Kettenschmieden, Dampfschiff⸗ und Dampfkesselfabriken, Glas⸗, Tabaks⸗, Bleiweiß⸗, Vitriol- und Seifenfabriken, Olmühlen, Zuckerraffinerien, Schiffsbrotbäckereien, Bierbrauereien, Branntweinbrennereien und viele andere industrielle Anstalten, die sich zunächst auf den Bedarf der Stadt und den Verbrauch des Handels und seiner Marine beziehen. L. ist indes in erster Linie ein Stapelplatz für Import-und Erportwaren und hat nur verhältnismäßig geringen Eigenhandel. Mit allen wichtigen Häfen Großbritanniens und Irlands, sowie mit dem kontinentalen Europa, mit ganz Amerika, mit Madeira und der Westküste Afrikas, mit West⸗ und Ostindien und mit China ist L. in zum Teil regelmäßigen Schiffahrtsverkehr gebracht und unterhält mit den großen Fabrikstädten von Hyorkshire, Cheshire, Derbyshire und Lancashire Praeh Kanäle und Schienenstränge eine ununterbrochene Verbindung. Außerdem führt nach Manchester ein Seitenzweig des Bridgewaterkanals und nach Leeds der Leeds-Liverpoolkanal. Durch die ausgedehnten Verbindungen mit Amerika, auf welches L. seiner geogr. Lage nach mehr als London hingewiesen ist, und als Hafen der vorbenannten fabrikreichen Grafschaften bildet es den Hauptplatz für die Einfuhr von Baumwolle und andern amerik. Erzeugnissen; die Tonnenzahl der hier 10 60. O. uuch 0 ist stärker als in London. Zugleich hat L. nächst London den stärksten Verkehr mit China, wenngleich der Theehandel sehr gesunken ist. Unter allen Häfen Großbritanniens hat es ferner den stärksten Seeverkehr mit Irland, dessen Schlachtvieh, Speck, Salzfleisch, Mehl, Kartoffeln, Butter und Leinwand größtenteils in den Mersey einlaufen. Die Handels⸗- und Schiffahrtsbeziehungen L.s sind seit 1818 in stetem Zuwachs begriffen, nur während des nordamerik. Secessionskriegs (1861—65)erlitt die Baumwolleinfuhr einen beall. Im J. 1883 liefen im Kolonialhandel 5219 Schiffemit einem Tonnengehalt von 5467274 Registertons in L. ein (darunter 3173 Dampfer mit 4120237 Registertons) und 4837 Schiffe mit einem Tonnengehalt von stertons (worunter 2822 Dampfer mit etwa 3925221 Registertons) aus. Neuerdings ist auch für die Reederei L.s die Überfahrt von sehr wichtig geworden. Im J. 1883 liefen 1014 Mahstab 1: 90.000. Schiffe aus mit 188541Auswan⸗ Topogr derern. Schon 1846 besaß die Stadi 1406 eigene Segelschiffe mit 380 808 t und 55 Dampfer mit 6200 t Gehalt; 1883 dagegen 1760 Segelschiffe mit 999467 Registertons und 801 Dampfschiffe mit 746881 Registertons, zusammen 2561 Schiffe mit einem Tonnengehalt von 1746 348 Registertons. Die für die Kauffahrtei bestimmten Fahrzeuge nehmen mit jedem Neubau an Größe und Capacität zu, auch mehrt sich die Zahl der Dampfer in erheblicher Weise, während die Segelschiffahrt merklich zurückgeht. Der Hafen, d. h. die der Verschlammung und Versandung, dem Wechsel von Ebbe und Flut und der Gewalt der Winde und dem Wogenandrang so sehr ausgesetzte Mündung des Mersey, machte die Anlagen von Docks notwendig. Das 1710 eröffnete trockene Dock, zugleich das erste seiner Art in England, eröffnete die Reihe der bis in die neueste Zeit fortgesetzten künstlichen Hafenwerke, Meisterstücke der Wasserbaukunst, denen L. seinen großartigen See- und Welthandel, seine Macht und seine Konkurrenzfähigkeit verdankt. Gegenwärtig zählt L. 46 Docks, die sich mit ihren Granitdämmen und kolossalen Mauern 12 km weit am Flußufer hinabziehen, im ganzen ungefähr eine Kailänge von 40 km haben und eine Fläche von 150 ha einnehmen, abgesehen von den am gegenüberliegenden Ufer, an der Cheshireseite belegenen nicht minder großartigen Docks von Birkenhead, mit welcher Stadt L. in stetem Verkehr durch Fähren verbunden ist. Außerdem wurde 13. Febr. 1884 ein Tunnel von L. nach Birkenhead unter dem Mersey eröffnet. raphische Lage von Liverpool. Der schönste Stadtteil L.s ist der südöstliche mit seinem Boulevard, Prince's Avenue, und den beiden ausnehmend schönen Parks, Prince's und Sefton Parks, in welchen sich die Landhäuser wohlhabender Kaufleute befinden. Im Innern der Stadt befinden sich breite Straßen und große Plätze, indes weist L. auch viele enge Seitengassen auf, die meist von der hier stark vertretenen irländ. Bevölkerung und den Dockarbeitern angefüllt sind. Ein großer Teil der Arbeiterbevölkerung wohnt in dunkeln und feuchten Kellern, in sog. Höfen (Courts), went Plätzen, die, nach allen vier Seiten zugebaut, meis überwölbten Zugang haben. Fast immer von einer dichten Menschenmenge durchwogt sind die Halelandstraße (Scotland road), ee e ale-Street, Lime-Street, Church-Street, Lord-Street und Bold-Street, mit Doppelreihen von Kaufläden. L. hat, abgesehen von kleinern Kapellen, Bethäusern und Synagogen, 102 Kirchen, welche der Staatskirche angehören, 24 Presbyterianerkirchen und 33 röm.⸗kath. Kirchen; dieselben sind indes insgesamt einfach und schmucklos. Am ausgezeichnetsten ist noch die St. Paulskirche (von 1769) mit Säulenportal und Kuppel und die 1732 auf der Stelle einer alten Burg erbaute, aber 1821 völlig umgeformte St. Georgskirche, deren Dach, Thüren, Fenster, Pfeiler, Kanzel, Galerie und Emporkirchen ganz aus Gußeisen bestehen. Die ansehnlichsten Gebäude sind außerdem das Zollhaus (1839), das außer den andern, für das Zollwesen bestimmten Räumen noch die Post, Dock⸗, Accise⸗ und Stempelbureaus einschließen; das Stadt⸗ oder Rathaus (Townhall), ein stolzer Bau, 1797 im schönsten griech. Geschmack aus Quadern errichtet mit einem Dom, auf dessen Spitze eine Britannia steht; die 1877 eröffnete Kunstgalerie, die Bibliothek, die St.George's-Hall mit einer Hauptfapade von 130 m Länge und 24 korinth. Säulen, mit Räumen für öffentliche Versammlungen, Konzerte, Gerichtssitzungen und städtische Amter; die Städtische Badeanstalt und die großen Wasserwerke, welche L. und Vorstädte unaufhörlich mit Wasser versorgen; die Börsenhalle, 1807 in demselben Stil wie das Rathaus erbaut; der Verkaufsbazar oder St.⸗Johns-Markt mitten in der Stadt, die größte der zahlreichen Kaufhallen für Fleisch, Fische, Gemüse, Butter u. s. w. bestimmt und 1822 erbaut. Ferner ist zu erwähnen das von Sir James Picton dem Volk zur freien Verfügung gestellte und auch eifrig benutzte Lesekabinett. Andere dem Handel gewidmete großartige Gebäude sind: die Getreidebörse, die Wechselbörse, die 19591. 5 Bank, die Unionsbank, die Bank von Liverpool, die Nord⸗-und Südwalesbank von 1841, die Kommerzialbank und die Adelphibank. Neuerdings hat sich auch die Liverpool Exchange Banking Company, limited, etabliert; ferner besteht hier eine Sparkassenanstalt. Für die Unterbringung von Gütern, Rohmaterial u. s. w. sind seit 1841 eine Reihe von Warenhallen und Speicher längs den Kais und Docks entlang in Old-Hall-Street und Waterloo-Street erbaut worden, welche zu den größten und bedeutendsten Englands zählen können. Zu dem 1850 vollendeten imposanten Bahnhofe in der Titheburn-Street führen die Lancashire⸗ und Horkshirebahnen auf Viadukten über die Stadt hinweg, während andere Bahnen, die Midland und London und Northwestern⸗-Kompagnien ihre Züge durch Tunnels unter der Stadt nach Lime-Street und dem Centraleisenbahnhof führen. Auch durch den Merseytunnel führt eine Bahn nach Birkenhead. Bemerkenswert sind ferner der neue Assisengerichtshof von 1844, das im 18. Jahrh. nach Howards System aufgeführte Stadtgefängnis und die beiden Strafanstalten zu Kirkdale und Bridewell. Von höhern Bildungsanstalten sind zu nennen das 1799 eröffnete Athenäum und das Lyceum, beide mit ansehnlichen Bibliotheken; das Museum mit reicher Sammlung alter Gemälde, seltenen Tieren und Mineralien, Gipsabdrücken von Antiken u. s. w.; die permanente Gemäldeausstellung; das königl. Institut, wo die schönen und mathematischen Wissenschaften gelehrt werden, die Mechanic-Institution, die über ein jährliches Einkommen von 70000 Pfd. St. zu verfügen hat, und viele andere gelehrte Vereine; das 1840 gegründete mit einem Museum, Laboratorium und großen Konzertsaale ausgestattete Collegia Institut zur Bildung der arbeitenden Klasse und dessen Versammlungslokale zu Vorträgen über alle Zweige des Wissens, eine mediz. Schule, der zoolog. und botan. Garten, die Sternwarte auf Bidstone-Hill in Cheshire (53 24 47,8“ nördl. Br. und 3 4 17, westl. L. von Greenwich) und noch ein zweites Observatorium. Unter den verschiedenen polit. und kommerziellen Associationen ist besonders zu erwähnen die als Korporation bestehende Handelskammer, welche in Beförderung von Reformen im Handelswesen und in der darauf bezüglichen Gesetzgebung sehr thätig und nützlich ist. Von Monumenten sind zu erwähnen die Reiterstatuen der Königin Victoria und des verstorbenen Prinz-Gemahls Albert vor der St.⸗George's-Hall, das Standbild des Ministers Carl Beaconsfield (Disraeli), gleichfalls vor der genannten Halle, die eiserne Nelsonsäule von Westmacott auf dem Börsenplatze, das Standbild G. Stephensons an der östl. Fagade der St.⸗George's-Hall und die Statue Cannings am Stadthause. Unter den Kirchhöfen ist bemerkenswert der in einem Sandsteinbruchangelegte St. James-Kirchhofmit Mausoleum und Bildsäule des Staatsmannes Huskisson. An Vergnügungsorten sind mehrere Theater vorhanden; erwähnenswert sind die in der Philharmonischen Konzerthalle gegebenen Konzerte. L. besitzt mehrere Arbeitshäuser und sog. Werk⸗ und Armenhäuser, sowie Kranken⸗ und Irrenhäuser, ebenfalls Taubstummen⸗ und Blindenanstalten. Für Besserung des Gesundheitszustandes ist in L. in neuerer Zeit durch Erweiterung von Straßen, Wasserleitungen und Sielanlagen viel gethan. Die Stadt ist eingeteilt in 16 Wards, deren jede einen Stadtverordneten (Alderman) und drei Räte (City councillors) ernennt, welche mit dem alljährlich im November gewählten Bürgermeister (mayor) an der Spitze die Municipalitätsgeschäfte erledigen. Die Stadt schickt drei Abgeordnete in das Parlament. Geschichtliches. L. war ursprünglich ein unbedeutendes Fischerdorf und erhielt 1173 den ersten Freibrief von Heinrich II., den zweiten 1207 von Johann, den dritten 1227 von Heinrich III., worin dieser den Ort für ewige Zeiten zu einem Flecken erklärte und die Errichtung einer Kaufmannsgilde verfügte. Noch 1561 unter Clisabeth zählte L. nur 138 Haus⸗ und Hüttenbesitzer, welche 12 Schiffe von zusammen 223 t Gehalt mit 75 Mann Besatzung besaßen. Die kleine Stadt wurde 1644 nach Möglichkeit befestigt, aber am 26. Juni ward sie von den Royalisten erobert. Erst mit der Erhebung zum Kirchspiele w1699 und der Eröffnung der ersten Docks trat die Wichtigkeit des Platzes zu Tage, der sich nun nach allen Richtungen erweiterte. Im J. 1700 zählte L. 5000 Einwohner, 1730 schon 12000, 1760 bereits 26000, 1773 aber 34 400, 1790 gegen 56000. Von 1801 bis 1821 stieg die Einwohnerzahl von 77 700 auf 119000, 1821 —41 auf 225060, und mit Einschluß des ganzen Kirchspiels, sowie von 13000 Seeleuten, auf 309000 E. Die nächste Veranlassung zu dieser kolossalen Entwickelung gab der Umstand, daß, als die span. Assiento-Kompagnie durch den Spanischen Erbfolgekrieg verhindert wurde, den span. Kolonien die benötigten Negersklaven zu liefern, sich die liverpooler Kaufleute des Sklavens nach ubal bemächtigten, der von Jamaica aus nach Cuba betrieben e. So war L. der erste Hafen Englands, er Sklavenschiffe ausrüstete. Daran knüpfte zon selbst ein ergiebiger Schleichhandel mit en nach dem span. Amerika. mcl. M. dessen rieten die Negerschiffe L.s den engl. Manufak⸗ „namentlich denen von Manchester, ungeheuere kte, führten Sklaven nach den Antillen und ten den Ertrag in Rum, Zucker, Tabak, Gold Juwelen nach Europa. Die Blüte dieses Handauerte bis 1740, von welcher Zeit an die zuende Wachsamkeit der span. Regierung ihn verte. Als 1787 der Kampf der Humanität den Sklavenhandel begann, wurden die Kaufn L.s bereits wenig davon betroffen. Ihre ulationen hatten sich schon entschieden einem in Gegenstande zugewendet. Von jetzt an ten sich die großen Unternehmungen nur im esse der Manufakturen nach der Neuen Welt. 9 das Monopol einer mächtigen Kompagnie ostind. und chines. Handel ausgeschlossen, konierte L. in seinen Docks den Handel Englands den Vereinigten Staaten, welcher durch die zeitigen ungeahnten Erfolge von deren Baumultur und von Manchesters Maschinen-Baumndustrie zu dem großartigsten Austausch des 1 Produkts gegen Fabrikate desselben Stoffs chs. Vgl. «Tourists guide to L. and envi- „(Lond. 1878). verpool, Ortschaft in Neuschottland (s. d.). verpool (Charles Jenkinson, Baron Hawkes⸗ „Graf von), brit. Staatsmann, geb. 10. Mai in der Grafschaft Oxford, der Sohn des Ober-Jenkinson, studierte auf der Universität zu ed, machte sich zeitig als Dichter und Publizist nt und erhielt bei Lord Bute die Stelle eines atsekretärs. Als Bute ins Ministerium einerhob er L. 1761 zum Unterstaatssekretär. eich trat Jenkinson für den Flecken Cockerh ins Parlament, wurde hierauf Schatzmeister lrtillerie, dann, nach Butes Fall, Sekretär Schatzes, legte aber 1765 dieses Amt nieder. rder Verwaltung Graftons wurde er 1766 er Schatzsekretär, 1767 Lord der Admiralität 1772 unter dem Ministerium North Vizeschatzer von Irland. Seinem Einfluß schrieb man besonders den Krieg gegen die nordamerik. Kon zu, und 1778 übernahm er auch das Deparit des Kriegs, das er unter heftigen Debatten 782, wo sich das Kabinett auflöste, behielt. r der Verwaltung Pitts wurde er Kanzler des ogtums Lancaster, 1786 Baron Hawkesbury Präsident des Handelsamts, 1796 aber Graf . Im J. 1801 schied er aus dem Ministerium starb 17. Dez. 1808. Unter anderm gab er Sammlung der Friedensverträge von 1648 bis heraus (3 Bde., Lond. 1785). o'bert Banks Jenkinson, Graf von L., des vorigen, geb. 7. Juni 1770, kam 1791 Interhaus, wurde 1796 Mitglied des Geheimen und des Handelsamts, und verteidigte mit r Gewandtheit die Politik des Ministeriums In dem Ministerium Addington übernahm Hawkesbury, wie er seit w1796 hieß, die ausigen Angelegenheiten, nach dem Frieden von ns aber das Departement des Kriegs und der nien. Als Pitt w1804 wieder ans Staatsruder übertrug ihm derselbe die Verwaltung des rn, welche er bis zu Pitts Tode 1806 führte. J. 1807 fiel ihm unter Portland die Verwaltung des Innern nochmals zu, und 1809 wurde er Nachfolger Cannings im Departement des Auswärtigen. Noch bei Lebzeiten seines Vaters ward er (1898) Peer und folgte diesem bald darauf in dem Titel eines Grafen von L. Im J. 1812 trat er als erster Lord des Schatzes an die Spitze der neuen Verwaltung. Während der langen ereignisvollen Zeit, in welcher L. die Regierung führte, zeigte er sich als Anhänger der toryistischen Prinzipien und nach dem Kriege gegen Frankreich, den er mit allem Nachdruck führen half, als Gegner der whiggistisch-liberalen Reformversuche. Seit Cannings Eintritt in das Kabinett mußte er mehr und mehr Reformen bewilligen, blieb aber im Kabinett, bis ihn im Febr. 1827 ein Schlagfluß zwang, die Geschäfte an Canning abzugeben. Er starb kinderlos auf seinem Landgute Combewood 4. Dez. 1828. Vgl. Nonge, «Life and administration of Robert Banks, second Earl of L.v (3 Bde., Lond. 1868). Die Würden gingen auf seinen Bruder Charles Ceceil Cope Jenkinson über, geb. 29. Mai 1784, der unter Peel 1841 — 46 königl. Oberhofmeister (Lord Steward) war. Derselbe starb 3. Okt. 1851 ohne männliche Nachkommen, sodaß sämtliche Titel der Familie erloschen.