Mändara oder Uändala, kleines Land im mittlern Sudan, dem Reiche Bornu tributär und sudlich davon gelegen, mit Granitgebirgen, reich an Eisenerz, das verarbeitet wird. Die dichten Wälder bestehen aus riesenhaften Bäumen, manche von 12 m Umfang, mächtigen, wilden Feigenbäumen, Mango, Tamarinden u. s. w. Die Bewohner reden eine eigene Sprache und sind zum Teil Mohammedaner. Hauptort ist Mora.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 400Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei