FeedMelanöm
HeilkundeBrockhaus 1882

Melanöm (grch.) oder Pigmentgeschwulst, eine gutartige, hanfkorn⸗ bis erbsengroße, feste trockne Geschwulst von schwärzlicher Färbung, welche aus Bindegewebe und darin abgelagertem massenhaften Pigment besteht und nicht eben häufig in der Spinnwebenhaut des Gehirns, in der Aderhaut des Auges, sowie an der äußern Haut vorkommt. Mitunter nimmt die Geschwulst einen bösartigen Charakter an und wird dann als Melanosarkom bezeichnet. (S. Sarkom.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 597Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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