Rybnik, Kreisstadt im preuß. Regierungsbezirk Oppeln, Station der Linien Nendza-Kattowitz und R.⸗Loslau der Preußischen Staatsbahnen, Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1880) 3994 E., davon 2200 Polen, und hat drei katholische und eine evang. Kirche, ein Schloß, eine landwirtschaftliche Lehranstalt, eine Steinkohlengrube Beatensglück, Hütten⸗, Hammer⸗ und Walzwerke, eine Dampfmahlmühle, eine Lederfabrik und eine Gasanstalt. — Der Kreis Rybnik zählt auf 852 qkm (1880) 79044 meist kath. E., davon 69000 Polen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 40Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei