FeedScheibenberg
ErdkundeBrockhaus 1882

Scheibenberg, Stadt in der sächs. Kreishauptmannschaft Zwickau, Amtshauptmannschaft Annaberg, am nordwestl. Abhange des 805 m hohen Basaltkegels Scheibenberg, 676 müber dem Meere, Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1885) 2330 evang. C. und hat an der Südseite des Scheibenbergs einen Marmorbruch mit staatlichem Kalkwerk, Rindviehzucht, ferner Fabrikation von Nägeln, Cigarren, Korsetts, Spitzen und Posamenten.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 314Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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