Schleifen (frz. rémoudre, aiguiser, frotter, doucir; engl. grinding, rubbing, cutting), das Wegnehmen gröberer oder feinerer Teilchen von der Oberfläche des Arbeitsstücks entweder zum Zweck der Formgebung, zur Ausbildung von Schneiden, oder zur Verschönerung des Gegenstandes. Man bedient sich hierzu verschiedener Materialien (Schleifmitteh), die stets härter oder mindestens ebenso hart als die zu bearbeitenden Gegenstände sein müssen. Zu den Schleifmitteln gehören feinkörniger Sandstein, Sand, gepulverter Hammerschlag, pulverisierter und geschlämmter Schmirgel, Bimsstein, Tripel, Glas und Diamantpulver; bei Verwendung sehr feiner Schleifmittel geht das S. in das Polieren (s. d.) über, durch welches die Erzeugung einer nicht nur glatten, sondern auch glänzenden Oberfläche bezweckt wird. Beim S. ist es prinzipiell gleichgültig, ob das Schleifmittel über den zu bearbeitenden Gegenstand, oder dieser über das Schleifmittel hinbewegt wird; meist wird jedoch das Arbeitsstück festgehalten oder doch nur langsam bewegt und das das Schleifmittel tragende Organ in sehr schnelle Rotation versetzt. Als Träger der Schleifmittel verwendet man