Schlesische Gebirge, das nur den mittlern, aber bedeutendsten Teil der Sudeten (s. d.) umfaßt und die höchsten Erhebungen Norddeutschlands, teilweise mit ausgebildetem Hochgebirgscharakter und reichen landschaftlichen Reizen, enthält, während die Provinz weder im Nordwesten noch im Südosten bis an den Gebirgszug dieses Systems selbst heranreicht. Im Nordwesten gehören davon der Provinz nur wenige isolierte, vom Lausitzer Gebirge abgerückte Berge (Landskrone, 429 m) und Berggruppen an. Ebenso ziehen im Südosten nur einzelne Ausläufer des Mährisch-Schlesischen Gebirges, welches Mähren von sterreichisch-S. scheidet, über die preuß. Grenze herüber. Es gehören zur Provinz das Isergebirge mit der Tafelfichte (1124 m) und seine nördl. Vorstufe, weiter das Riesengebirge (s. d.) mit der Schneekoppe (1601 m), das Katzbach- und das Waldenburger oder niederschles. Steinkohlengebirge mit den Porphyrmassen des 847 m hohen Hochwaldes und dem zerrissenen Neuroder Gebirge; das Glatzer Gebirgsland mit dem Eulen⸗ (1014 m) und Reichensteiner Gebirge, dem Glatzer