Schtschebrsheschin (poln. Szezebrzeszyn), Flecken im russ.⸗poln. Gouvernement Lublin am Weprsh, mit 4258 C., darunter 1914 Juden, Gymnasium und den Ruinen eines 1583 verbrannten Schlosses der Zamojski. „Schtschekoziny (poln. Saczekociny), Flecken im russ.⸗poln. Gouvernement Radom an der Piliza, mit 2864 E., meist Juden, wurde im 17. Jahrh. zweimal von den Schweden verbrannt; 6. Juni 1794 ward hier Kosciuszko geschlagen. Schtschi, eine Suppe aus gehackten Krautköpfen (Prassica) oder anderm Grünzeug mit Rindfleisch oder Fisch, bildet nebst der Kascha, einem Brei aus Grüße, das Hauptgericht des russ. Bauern.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 505Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei