Simarubeen (Simarubsae), Pflanzenfamilie aus der Gruppe der Dikotyledonen. Man kennt gegen 110 Arten, die der größten Mehrzahl nach den Tropengegenden angehören. Es sind baum- oder strauchartige Gewächse mit alternierenden gefiederten, seltener ungeteilten Blättern und kleinen regelmäßigen, meist eingeschlechtigen Blüten, die aus einem drei⸗ bis fünflappigen Kelch, drei bis fünf Blumenblättern, ebenso vielen oder doppelt so vielen Staubgefäßen und einem zwei⸗ bis fünfteiligen Fruchtknoten bestehen. Mehrere Arten der S. sind wegen ihres Gehaltes an Quassiin, einem stark bitter schmeckenden Körper, offizinell.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 829Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei