Rutaceen (Rutacéae), Pflanzenfamilie aus der Gruppe der Dikotyledonen. Man kennt gegen 600 Arten, die in den wärmern Teilen der gemäßigten Zonen und in den Tropengegenden vorkommen. Es sind Bäume oder Sträucher, seltener krautartige Pflanzen mit meist zusammengesetzten Blättern, die sich durch reichlichen Gehalt an ätherischen Olen auszeichnen. Die Blüten sind in der Regel zwitterig und regelmäßig, sie bestehen aus vier bis fünf Kelchblättern, ebenso viel Kronenblättern, vier bis zehn oder auch zahlreichern Staubgefäßen und vier bis fünf Fruchtblättern. Die Frucht ist sehr verschieden ausgebildet. Zu den R. rechnet man als Unterfamilien jetzt auch die Diosmeen und Aurantiaceen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 37Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei