Skolecit (von νne, Wurm, wegen des Aufkrümmens vor dem Lötrohr), ein in monoklinen kurzen oder langen Säulen und Nadeln krystallisierendes farbloses oder licht gefärbtes glasglänzendes Mineral aus der Zeolithgruppe, welches meist ausgezeichnete polare Thermoelektricität zeigt und von Salzsäure vollkommen zersetzt wird; die chem. Analyse fuhrt auf die Formel CaAlz Sia O10 + 3H12 O, mit der prozentarischen Zusammensetzung aus 45,9 Kieselsäure, 26, Thonerde, 14,3 Kalk, 13,7 Wasser. Die Hauptheimat der oft radialstängelig oder faserig gruppierten Krystalle sind die Blasenräume basaltischer Gesteine (Auvergne, Staffa, Berufjord und Eskifjord in Island und andern Orten). Gewisse Vorkommnisse von S. (von derselben chem. Zusammensetzung) haben sich als dem triklinen Krystallsystem angehörig ergeben, so die uber der Fellinenalp hinter dem Bristenstock, die aus dem Etzlihal in der Schweiz.