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Sport & SpielBrockhaus 1882

Spielleute heißen im deutschen Heere die Tambours und Hornisten der Infanterie, welche einerseits Signale (Reveille, Zapfenstreich, Feuerlärm, Generalmarsch, beim Exerzieren und im Gefecht) zu geben und andererseits zur Belebung der Mannschaften Märsche zu spielen haben. Bei jeder Kompagnie befinden sich zwei Tambours und zwei Hornisten etatsmäßig, doch werden nicht selten noch einige Mann als Reservespielleute ausgebildet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 78Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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