Spuz (spr. Spuhsch), Städtchen in Montenegro, an der Zeta, mit etwa 1000 E., hat eine auf steilem Berge liegende Citadelle und war Schauplatz unzähliger Kämpfe zwischen den Montenegrinern und Türken. Erstere eroberten S. zweimal (1789 und unter der Regierung des Vladika Peter II.), bis sie es endlich 1878 durch den Berliner Frieden erhielten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 117Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei