Steinstemmen und Steinstoßten, beides schon im Altertum bekannte und bis in die Neuzeit, namentlich in der Schweiz gepflegte volkstümliche lübungen, welche von der Turnkunst in den Bereich ihrer ÜUbungen aufgenommen worden sind und daher auch bei Turnfesten häufig als Wettübungen auftreten. Bei ersterm handelt es sich, einen meist ½ Ctr. schweren Stein wiederholt mit einem Arm in die Höhe zu stemmen und beim letztern ihn soweit als möglich fortzuschleudern.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 198Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei