Stille Gesellschaft. Eine solche ist vorhanden, wenn sich jemand an dem Betriebe des Handelsgewerbes eines andern mit einer Vermögenseinlage liche Stammreihe läßt sich von Mitte des 14. Jahrh. nachweisen, die Stammbesitzungen mit dem! auptdes Hauses. Des genannten ohann Joseph I. drei Söhne: Emanuel Joseph, Michael und Igna Franz, stifteten drei Linien, und zwar Emanue Jo se ph die österreichische, im Freiherrenstande verbliebene Linie, die beiden andern Söhne je einen ältern gräflichen und einen jüngern freiherrlichen Zweig. Des Michael Sohn Johann Joseph lI. (geb. 1792, gest. 1805) erlangte 1792 vom Deutschen Kaiser den Reichsgrafenstand und des Ignaz Franz Enkel Rudolf (geb. 14. Aug. 1804, gest. 9. Aug. 1882) den preuß. Grafenstand 1861 und 1868. Graf Rudolf, seit 1858 bereits portug. (jedoch nicht erblicher) Graf von Alcantara, königl. preuß. Oberceremonienmeister, hat sich auf dem Gebiete der Erforschung der Geschichte des Hohenzollernschen Hauses Verdienste erworben durch die Werke: Altertümer und Kunstdenkmale des Hauses Hohenzollern v (5 Hefte, Berl. 1831—52; neue Folge, 2Bde., Berl. 1853—67),0 Genealog. Geschichte der Burggrafen von Nürnberg (Görlitz 1843), «Der Schwanenordenv (Halle 1845) u. s. w. Mit Traug. Märker gab er heraus: Monumenta Zollerana (7Bde., Berl. 1852—60), mit Bernh. Kugler: «Die Hohenzollern und das deutsche Vaterlando (3. Aufl., Münch. 1884). Das ihm unterstellte Ceremonialwesen des preuß. Hofs erfuhr durch ihn eine neue Belebung. Von seinen beiden Söhnen besitzt Georg (geb. 28.Dez. 1835) das Majorat Buchwald bei Sagan, Paul (geb. 5. Aug. 1842) das Majorat Silbitz bei Nimptsch. Letzterer hat den durch die Ererbung dieses Besitzes begründeten Namen eines Grafen von