Stratheluyd, auch Stradheluyd, im Mittelalter schott. Landschaft zu beiden Seiten des obern Clyde, etwa die spätere Grafschaft Lanark umfassend; das Regnum Stratheluyd oder Cumbria umfaßte zur Zeit seiner 1660 Ausdehnung im 8. Jahrh. das südwestl. Schottland und das nordwestl. England zwischen dem Clyde nördlich und dem Mersey südlich; im 11. Jahrh. dehnte sich das Land südlich nicht über die Cumbrischen Berge aus; 1124 wurde das Königreich mit Schottland vereinigt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 292Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei