FeedSuliman-Gebirge
ErdkundeBrockhaus 1882

Suliman-Gebirge, in nordsüdl. Richtung streichendes Gebirge des östl. Afghanistan, auf der Ostgrenze des Hochlandes von Iran gegen Indien (Pendschab), nördlich durch das Thal des Kuram, eines rechtsseitigen Zuflusses des Indus, vom Sefid-Kuh getrennt, biegt im Süden nach Westen um, begrenzt die Landschaft Katschi in Balutschistan auf deren Nordseite und wird durch den Bolanpaß vom Brahuigebirge im Südwesten geschieden. Während das S. nach Osten in steilen Terrassen zur Indusebene (Deradschat) abfällt, geht es westlich in das Hochland Wasiristan über. Auf der Ostseite wird das Gebirge von dem Gumbeya, Gomul, Kaurah, Sanga und andern Zuflüssen des Indus durchbrochen. Im Tukht-i-Suliman erhebt sich das hauptsächlich aus Sandstein, Thonschiefer und Kalkstein bestehende S. zu einer Höhe von 3441 m.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 361Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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