Sullivan (Sir Arthur Seymour), engl. Komponist, geb. 13. Mai 1842 in London, gewann als Chorknabe der königl. St.⸗James-Kapelle mit 14 Jahren das zum Andenken an Mendelssohn gestiftete Stipendium. Nachdem er zwei Jahre unter Sir Sterndale Bennett und Sir John Goss studiert, begab er sich auf das Konservatorium in Leipzig, wo er bis 1861 einen dreijährigen Kursus durchmachte. Bald nach seiner Rückkehr wurde seine Musik zu Shakespeares Sturmo im Krystallpalast aulgesührt. Im R 1864 kam seine Cantate „Kenilwortho bei dem Musikfest in Birmingham, 1865 eine Symphonie in E im Krystallpalast, 1866 die Ouverture In Memoriamo bei dem Musikfest in Norwich, 1868 das Oratorium Der verlorene Sohno bei dem Musikfest in Hereford, 1872 das zur Feier der Genesung des Prinzen von Wales komponierte Te Deumo, 1873 das Oratorium 4Das Licht der Weltv, 1880 das religiösmusikalische Drama The martyr of Antioch zur Aufführung. S. komponierte außerdem die mit großem Beifall aufgenommenen Opern und Operetten „Cox and Boxo (1866), Contrabandista (1867), H. M. Ship Pinaforev (1878), «The pirates of Penzancev (1879), «Patiencev (1881), Jolanthes (1882), Mikados und Khedives (1886). eund als Liederkomponist erfreute er sich unter seinen Landsleuten der größten Popularität. Von 1879 bis 1881 war er Prinzipal der Royal Training School for Music, seitdem einer der Direktoren des in London gegründeten Royal College of Music, und wurde 1883 von der Königin in den Ritterstand erhoben.