Surabäja, Residentschaft im östl. Dritteil der niederländ. Insel Java in Hinterindien, 5622 qkm groß, im Norden vom Meer, im Osten von der Straße von Madura, im Süden durch die Residentschaft Pasuruan und gegen Westen durch die Residentschaften Rembäng und Madinn begrenzt. Der Boden in S. besteht größtenteils in äußerst fruchtbarem, in höchstem Kulturzustande besindlichem Alluviallande. Die vornehmsten Bodenerzeugnisse sind Reis, Zuckerrohr, der Kaffeestrauch, die Tabakpflanze und der Indigo. Die Bevölkerung beträgt (1879) 1615951 Seelen, nämlich 5052 Europäer, 1596943 Eingeborene, 11709 Chinesen, 1885 Araber und 369 andere orient. Fremdlinge. Die gleichnamige, unter 7' 14 südl. Br. und 112° 44, östl. L. (von Greenwich!. an der Mündung des gleichnamigen Flusses an der Straße von Madura gelegene Hauptstadt Surabäja, mit (1882) 121047 E., ist nach Batavia der wichtigste Handels⸗ und Hafenort des ganzen niederländ.⸗ostind. Reichs.