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ReligionBrockhaus 1882

Synöde (grch.) nennt man in der röm. kath. Kirche eine kirchliche Versammlung, die entweder ein Bischof mit seinen Pfarrern (synodus dioecesalis), oder ein Erzbischof mit seinen Bischöfen (sy nodus provincialis), oder die gesamte Geistlichkeit eines Landes unter Vorsitz eines päpstl. Legaten Eynodus universalis oder nationälis) veranstaltet, um über Streitpunkte in der Kirchenlehre und Liturgie oder andere kirchliche Angelegenheiten Verhandlungen zu pflegen und Beschluüsse zu fassen. Über die S. in der prot. Kirche s. Synodal- und Presbyterialverfassung.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 408Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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