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ErdkundeBrockhaus 1882

Tarancon, Stadt (Villa) und Bezirkshauptort der span. Provinz Cuenca, inmitten der öden Gipshügel der neucastil. Hochebene, rechts vom Riänsares, 830 m über dem Meere, Station der Eisenbahn Aranjucz-Cuenca, an der Straße von Madrid nach Valencia, ein lebhafter Ort, zählt (1877) 4588 E. und hat ein Schloß des Herzogs von Riansares (Mufoz), Leinweberei, Weinbau und Erzeugung von Olivenöl. Am 13. Jan. 1809 besiegte zwischen T. und Ucles der franz. Marschall Victor das span. Insurgentenheer des Herzogs von Infantado.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 474Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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