Tenuaeität (lat.), Zähigkeit, Hartnäckigkeit. Tenaille oder Zange ist ein bei ältern Festungen nicht selten vorkommendes Außenwerk. An zwei unter einem einspringenden Winkel von 90—105“ zusammenstoßende Linien, welche sich gegenseitig flankieren, setzt sich an den nicht gemeinschaftlichen Endpunkten je eine sog. Anschlußlinie unter einem ausspringenden Winkel an, sodaß ein seitwärtiger Abschluß und ein Anschluß an andere Befestigungen entsteht. Tenaillierte Befestigungsweise oder Tenaillensystem bedingt auf dem gesamten Umzuge einer Festung einen regelmäßigen Wechsel von Saillants und Rentrants, so die Manieren von Landsberg, Walrawe, Montalembert (s. Festungsbau); nach heutigen Grundsätzen ist dasselbe wegen seines schwachen Frontalfeuers, wegen der Gefährdung seiner Linien durch Enfilierfeuer und seiner Flankenbatterien durch den Demolitionsschuß ganz in Abnahme gekommen. Tenaillons (frz.), die bei den ältern franz. Befestigungsweisen vorkommenden kleinen Außen werke zu beiden Seiten und vorwärts des Ravelins. Tenakel (lat.), Vorrichtung, mittels welcher der Setzer das Manustript an dem Schriftkasten befestigt; auch Vorrichtung zur Befestigung von Filtrierbeuteln u. s. w. Tenampua oder Pueblo-Viejo, alte Quichestadt, s. unter Comaya gua. enasserim, eine Division des Chef-Kommissariats (Provinz) Britisch-Birma des Britisch-Indischen Reichs. T. umfaßt die sechs Distrikte Amherst, Mergui, Shweygeen, Pavoy, Tungu, Salween mit einem Gesamtareal von 121025 78 akm und einer Bevölkerung von 600 727 Seelen. Die Stadt Tenasserim liegt im Distrikt Mergui am Flusse Tenasserim und zählt nur noch 660 E. Teubury, Stadt in der engl. Grafschaft Worcester, rechts an der Teme, einem Zufluß des Severn, Station der Eisenbahnlinie Wooferton-Bewdley, zählt (1881) 4657 E. und hat eine Lateinschule, Hopfenbau, Gerberei, Handschuhfabrikation, eine Salzquelle und Handel mit Hopfen und Cider. Teuby, Municipalborough in der Grafschaft Pembroke des englischen Fürstentums Wales, an der Westküste der Caermarkhen-Bai, auf einem steilen Vorgebirge, von einer alten Burg beherrscht, Station der Linie Caermarthen-Pembroke der Great-Westernbahn, im Sommer mit Bristol durch Dampfschiffahrt verbunden zählt (1881). 4783 E. und hat eine alte Kirche (St.⸗Mary) mit hohem Turm und guten Denkmälern aus dem 15. Jahrh., Seebäder, lebhaften Küstenhandel und Austernfischerei. Die im 16. munche von Vlämen besiedelte Stadt 991 in altwallisischer Zeit Dynbegh. An der Küste finden sich wilde Klippen und merkwürdige Felsbildungen vor, so namentlich Giltar Point. Etwa 8 km üdwestlich von T. liegt die alte normann. Burg Manorbeer-Castle, ebenso weit nordnordöstlich, bei dem kleinen Seehafen Saundersfoot, Amroth Castle, in schöner bewaldeter Umgebung. Die südlich von T. in der Caermarthen-Vai liegende Insel Caldy hat eine Leuchtturm und ist oft das Ziel von Wasserpartier Arrondissement Yssingeaux, rechts am Lignon, an Nordwestabhange der Berge des Vivarais, zähl (1881) 1440 (Gemeinde 4862) C. und hat Fabrika tion von Spitzen und Papier.