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Recht & StaatBrockhaus 1882

Territory (engl., im Plur. Territories) heißen in den Vereinigten Staaten von Amerika diejenigen abgegrenzten Länderstrecken, welche keine souveränen Staaten der Union sind, sondern durch den Kongreß der Vereinigten Staaten und durch vom Präsidenten ernannte Gouverneure und Richter verwaltet werden. Die übrigen Beamten, die Legislatur und auch der Kongreßdelegat, welcher jedoch keine Stimme im Kongreß hat, werden vom Volke gewählt. Die Verfassung der T. muß, wie die der Staaten, eine republikanische sein. Die Erhebung eines T. zum Staate ist durch kein bestimmtes Gesetz geregelt, sondern hängt gänzlich von dem Ermessen des Kongresses der Vereinigten Staaten ab. Im August 1886 gab es folgende T.: Neu-Mexiko (organisiert 9. Sept. 1850), Utah (9. Sept. 1850), Washington (2. März 1853), Arizona 24. Febr. 1863), Idaho (3. März 1863), Monkana „8. Mai 1864), Wyoming (25. Juli 1868), Indian t(30. Juni 1834, ohne Territorialgouvernement), tDistrict of Columbia (16. Juli 1790 und 3. März 1791, ohne Territorialgouvernement) und Alaska (27. Juli 1868).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 574Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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