FeedTurmfalke (Ealco tinnunculus)
TierreichBrockhaus 1882

Turmfalke (Ealco tinnunculus), einer der in Deutschland häufigsten, 34 em (Männchen) bis 36em (Weibchen) langen, 70 em (Männchen) bis 74 em (Weibchen) klafternden Raubvögel von schönem Außern, aber mit nach Alter, Geschlecht u. s. w. sehr variablem, meist grauem und rostrotem Gefieder, gelben Beinen und gelber Wachshaut. Er ernährt sich hauptsächlich von Mäusen und Insekten. urm und Schwertorden, ein 1459 von dem portug. König Alfons V. gestifteter Orden, der 13. Mai 1808 durch König Johann VI. zu Rio de Banerro für portug. Unterthanen jeder Klasse und jedes Glaubens, sowie auch für Ausländer ernenert wurde. Bereits 28. Juli 1832 erfuhr der Orden vom Regenten, dem Herzog von Braganza, eine Umgestaltung in fünf, den äußern Bezeichnungen der „franz. Ehrenlegion entsprechende Klassen. Der tOrden besitzt eigene, seinen Interessen dienende „Versorgungsanstalten. Sein Ehrenzeichen besteht „in einem fünfarmigen, auf den einen Arm gestellten und an seinen zehn Spitzen mit Kugeln besetzten weiß emaillierten Kreuz, dessen goldenes Medaillon tinnerhalb blauer Einfassung (worauf in goldenen tBuchstaben die Worte „Valor, Lealtad e Meritos „stehen) ein auf einem grünen Eichenkranz liegendes „Schwert zeigt. Der Stern selbst ist von zwei Eichenzweigen kranzförmig umgeben und von einem goldenen Turm überhöht, welcher mittels eines Ringes dem dunkelblauen Ordensbande zur Befestigung dient. Zu großer Gala werden an Stelle des Bandes silberne, goldene, resp. aus Schwertern und Türmen gebildete Halsketten getragen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 920Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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