Veglia, österr. Insel, zur Markgrafschaft Istrien, Bezirkshauptmannschaft Lussin gehörig, unter den Inseln des Golfs von Guarnero eine der größten und die dem Festlande zunächstgelegene, vom ungar.; kroat. Küstenlande durch den schmalen Kanal Morlacca, von der Insel Cherso durch die ebenso schmale Einfahrt in den Kanal del Guarnerolo geschieden. Die Insel, 420 akm groß, ist teilweise mit niedrigem Walde besetzt, hat mehrere für kleinere Schiffe leicht zugängliche Häfen und erzeugt mit Ausnahme des der Bora ausgesetzten Uferrandes Getreide, Wein, Ol und Seide. Die Marmorbrüche auf V. sind seit alter Zeit im Betriebe. Die Bewohnerzahl der Insel (flaw. Kerk) beträgt (1880) 18 089 Köpfe, meist Serbo-Kroaten. Die gleichnamige Hauptstadt, an einer kleinen Bucht der Westküste, enthält 1579, als Ortsgemeinde 6815 E. Sie ist der Sitz eines Bezirksgerichts und eines Bischofs mit einer durch ihre Bauform interessanten Kathedrale. 27 Pelzwerk, s. Feh. Behikel(lat.),Fahrzeug; Bindemittel; unwesentlicher Stoff, mit dem vermischt übel schmeckende, stark wirkende Arzneien verabreicht werden. Behme, Vehmgerichte, s. Femgerichte.