Leshnewo, Kirchdorf im russ. Gouvernement Wladimir, Kreis Kowrow, 56 km östlich von der Kreisstadt, rechts an der Uchtoma, mit 2000 E., hat drei Baumwollwebereien, eine große Färberei, Schuhwerk- und Lederhandschuhfabriken. Lefina ((law. Faz, bei Ptolemäus Pharia, bei Strabo Faros), österr. Insel, zu Dalmatien gehörig. Der ital. Name L. bedeutet eine Schusterahle und kommt von der Gestalt der Insel, die 68 km lang, aber an der breitesten Stelle nur 5— 6km breit. 1 Sie wird durch eine fortlaufende Kette kärglich bewaldeter Kalkberge gebildet, deren höchster, Monte-San-Nicolo, sich 623 meüber das Meer erhebt. Die Insel umfaßt eine Bezirkshauptmannschaft mit drei Bezirksgerichten und (1881) 22867 E., darunter 15655 Serbokroaten und 7196 Italiener, welche Fischfang, Wein- und Ölbau und Handel mit diesen Produkten treiben. Das Klima ist milder als das von Spalato, und Feigen und Weine (Prosecco, Muskat und Vino di Spiagga) gedeihen vorzüglich; Rosmarinessenz (Aqua regina) wird aus den Blüten des wilden Rosmarinstrauchs abgezogen. Die Steinbrüche von Verboska liefern treffliches Material für Monumentalbauten. Die Hauptstadt Lesina an der Südwestseite mit (1881) 1942, als Gemeinde 3248 E., hat einen für Flachschiffe zugänglichen Hafen. Die reizende Lage eignet die Stadt zum klimatischen Kurort. L. ist Sitz der Bezirkshauptmannschaft, eines Bezirksgerichts und eines Bischofs. Ihr schönstes Gebäude, die um 1540 von San-Michele erbaute Loggia-Publica, wurde 1807 durch die Russen zerstört.