Viviers, Stadt im franz. Depart. Ardoche, Arrondissement Privas, rechts am Rhöne, in welchen hier der Escoutay einmündet, Station der Linie Nimes-Teil der Paris-Lyon-Mittelmeerbahn, Sitz eines Bischofs, zählt (1881) 1663 (Gemeinde 3217) E. und hat eine den Ort beherrschende Kathedrale in got. Stile mit roman. Turm, die Maison des Chevaliers, einen prächtigen Renaissancebau von 1550, Weinbau, Obst- und Maulbeerbaumkultur und Fabrikation von hydraulischem Kalk. V., mittellat. Vivarias und Vivarium, war bis 1790 Hauptstadt des Vivarais (s. d.).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 300Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei