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ErdkundeBrockhaus 1882

Vivarais, südfranz. Landschaft am Ardeche und rechts vom untern Rhöne, der Pagus Vivariensis des altburgund. Reichs, kam 534 mit diesem an das Frankenreich, 843 an Kaiser Lothar I., 870 an Karl II. von Frankreich, bald darauf an das Königreich Niederburgund und 1032 mit diesem unter die Gewalt des deutschen Kaisers, welcher sich die Landschaft jedoch schon unter den letzten Hohenstaufen zu entziehen wußte. An die franz. Krone gelangt, bildete V. bis 1790 einen Teil des Gouvernements Languedoc. Hauptstadt war Viviers (s. d.).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 299Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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