Wärmflasche, gewöhnlich ein metallenes (zinnernes oder kupfernes) Gefäß, das mit siedendem Wasser gefüllt und dann fest verschraubt wird. Statt des Wassers hat man in neuerer Zeit für W. in Danres Aatrenre als Füllung krystallisiertes essigsaures Natron angewendet, wodurch eine reichlichere, daher länger anhaltende Abgabe von Wärme erzielt wird. Man füllt die Flasche ein für allemal mit dem Salz und verlöthet den Stöpsel; das Erhitzen geschieht durch Eintauchen in siedendes Wasser.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 443Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei