Spritzflasche, Vorrichtung des chem. Laboratoriums, deren man sich vorzugsweise zum Auswaschen von auf Filtern gesammelten Niederschlägen bedient. Sie besteht aus einer, mit einem zweimal durchbohrten Kautschukstöpsel verschlossenen Kochflasche; durch die eine Bohrung ist ein stumpfwinkelig gebogenes, dicht unter dem Stöpsel endendes, beiderseitig offenes Glasrohr geführt, während die andere Bohrung ein bis zum Boden reichendes Glasrohr, welches außerhalb der Flasche im spitzen Winkel gebogen und an seinem Ende zu einer feinen Spitze ausgezogen ist, aufnimmt. Wird in die mit heißem oder kaltem Wasser gefüllte Flasche durch ersteres Rohr Luft eingeblasen, so dringt aus der Spitze ein feiner Wasserstrahl hervor, den man beliebig auf jede Stelle des Filters dirigieren kann.