FeedWipperfürth
ErdkundeBrockhaus 1882

Wipperfürth, Kreisstadt des rheinpreuß. Regierungsbezirks Köln, an der Wupper, 275 müber dem Meere, Station der Linie Lennep-W. der Preußischen Staatsbahnen, ist Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1885) 2613 (als Gemeinde 5619) meist kath. E. und hat eine kath. Pfarrkirche, außerdem eine kath. und eine evang. Kirche, auf dem Marktplatze einen schönen Springbrunnen von 1331, ein Progymnasium, Steinbrüche, zwei Eisenhämmer, eine Eisengießerei, vier Streichgarnspinnereien, schon im 13. und 14. Jahrh. blühende Tuchindustrie, jetzt drei Tuchfabriken, eine Fabrik für Kunstwolle, eine Jackenfabrik, eine Knochenmehlfabrik. — Der Kreis Wipperfürth, dessen Landratsamt sich zu Hahgendoven bei Lindlar befindet, zählt auf 312 qkm (1885) 28 077 meist kath. E.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 694Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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