chinesische Tusche, f. franz. enere f. de chine, engl. china-ink, indian ink, die im Handel vorkommende beste Tusche; sie wird aus dem Ruß von Pflanzen und Oelen, Hannwrirch von Reis, mit Beimischung des Gummi-arabicum bereitet. Ihre Echtheit erkennt man daran, daß ihr Bruch schön braun glänzend, die aufgetragene Tusche braunschwarz u im Wasser löslich ist; die auf Tuschstücken befindlichen Schnörkeleien verbürgen nicht die Echtheit.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 47Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei