Gußmauerwerk, n., frz. murage coulé, maçgonnerie en coulis, béton-congrét, m., engl. cast-Walling, ital. muro in massa, per massa, alla rinfusa lat. implectum. Man gießt in hölzerne Kästen schichtenweise ein Gemenge von Mörtel und Steinstücken; s. Béton. Die Kästen werden nach Erhärtung der Masse abgenommen. War bei den Römern bekannt, bei den Langobarden beliebt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 550Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei