FeedKranzgesims genannt
BaukunstBau-Lexikon 1881

Kranzgesims genannt, auch der obere Theil eines mehrgliederigen Gesimses oder Gebälkes sowie eines Postaments. — 8. frz. toile 3 pourrir, engl. valance, das Fallblatt eines Zeltes. — 9. s. v. w. Deichkappe, s. Deich B. 3. 10.Hüttenw.) eine niedrige Mauer um den Treibherd. 11. (Ziegl.) die in den Brennofen über dem Schloß an der Mauer herum eingesetzten Mauerziegel, zwischen welche Dachziegel gesetzt werden. — 12. frz. bord, engl. prim, pinch, paunch, s. v. w. Schlagring an der Glocke (s. d.). — 13. (Maur.) der in einem Hauptgewölbe eingewölbte Bogen, an welchen sich eine Kappe (Stichkappe) anschließt. — 14. Einfassung einer Oeffnung, z. B. Brunnenkranz. = 15. (Bergb.) bei der wasserdichten Schachtzimmerung Sbibliothe Heidelberg ein Kreis aus Holzsegmenten zu Unterstützung der Pfähle, frz. rouet, oνronne, engl. erib, curb.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 223Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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